Theatertag:
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News
18.04.2013 - africologneFESTIVAL

Das Programm des afrikanischen Theaters 2013 ist online. // 12. - 22. Juni //

Der Kartenvorverkauf läuft!

Information
Theatertag:

am 02.06.2013 um 20:00 Uhr
Love Letters
von A. R. Gurney

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Das "Theater im Bauturm - Freies Schauspiel Köln" ist ein freies Theater - gegründet aus dem Impuls, sich als TheaterkünstlerInnen zu allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen wie auch zu einzelnen gesellschaftlichen Phänomenen zu verhalten und dabei / damit im besten Sinne sein Publikum anzuregen und zu unterhalten. Relevante Geschichten zu erzählen und dabei spielerisch Fragen aufzuwerfen, kann und darf "Spaß" machen - SpielerInnen wie ZuschauerInnen. Dieses Credo bewahrt uns vor seichter, oberflächlicher "Unterhaltung" und fordert uns wie auch unser Publikum immer wieder neu heraus.

In seiner über 28-jährigen Geschichte hat das "Theater im Bauturm - Freies Schauspiel Köln" mehrere Wandlungen durchgemacht und ist sich doch treu geblieben. Die große Ernsthaftigkeit und der unvermindert hohe Anspruch an Stückauswahl und Arbeitsweise, sind zu einem Markenzeichen des Theaters geworden und Garant für das erfolgreiche Überleben trotz mehrerer existenzbedrohender finanzieller Krisen.

Seit der Spielzeit 2004/05 werden die künstlerischen Geschicke im Rahmen einer "Regie-Gruppe" entwickelt. Neben dem Leiter und der Dramaturgin des Theaters gehören mehrere RegisseurInnen der für jeweils drei Spielzeiten zusammengestellten Regie-Gruppe an. Derzeit gehören die Regisseure Harald Demmer, der schon seit vielen Jahren am Bauturm inszeniert, mit zahlreichen Inszenierungen für den Kölner Theaterpreis nominiert war und diesen 2007 mit seiner Inszenierung Der Kick von Andres Veiel und Gesine Schmidt gewonnen hat und Rüdiger Pape, der Anfang November 2007 seine erste Bauturm-Inszenierung herausgebracht hat (Bandscheibenvorfall von Ingrid Lausund es folgten die Inszenierungen Sein oder Nichtsein nach Ernst Lubitsch, Werther nach Goethe, die Uraufführung Wolke 9 nach dem Film von Andreas Dresen und zuletzt Der Goldene Drache nach Roland Schimmelpfennig), dem Team an. So kommt, trotz stetigem Wandel, auch die Kontinuität in der künstlerischen Arbeit zum Zuge. Einen einheitlichen ästhetischen Zugriff kann und soll es nicht geben am Bauturm.

Der unbedingt notwendigen Selbständigkeit der KünstlerInnen in allen künstlerischen Belangen, um derentwillen die meisten die Arbeit an einem freien Theater schätzen, tragen wir insofern Rechnung, als wir für jede Produktion mit sich formierenden oder bestehenden Ensembles koproduzieren.

Kriterien für die Stückauswahl sind in erster Linie die Wünsche der Regisseure, die Frage, ob die Produktion sich einfügen lässt in die Auseinandersetzungen mit den uns beschäftigenden Fragen und Sichtweisen und ob wir das Stück realisieren können. Erst hier kommt die Frage nach der Finanzierbarkeit als entscheidendes Kriterium dazu.

Das "Bauturm-Profil" ist unsere Arbeitsweise: immer am Puls der Zeit, immer ernsthaft und lustvoll, nie platt oder oberflächlich. Das macht es möglich, dass wir auch Repertoire-Vorstellungen jahrelang bis zur 150. oder 350. Vorstellung lebendig halten - im Falle von Yasmina Rezas "KUNST" schon bis über die 450. Vorstellung hinaus! Patrick Süskinds "Der Kontrabass" spielt Axel Siefer schon seit über 25 Jahren am Bauturm – inzwischen hat er über 1.000 Vorstellungen dieses Dauerbrenners „auf dem Buckel“! Die offene und gemeinschaftlich getragene Struktur des Hauses im Organisations- und Verwaltungsbereich sowie dem zentralen, dem künstlerischen Bereich, bestehend aus dem Trägerverein, der Theaterleitung, der Regie-Gruppe sowie den MitarbeiterInnen entspricht unseren Vorstellungen eines freien Theaters.


Vision et image du théatre « Theater im Bauturm – Freies Schauspiel Köln »

Le théâtre „Theater im Bauturm – Freies Schauspiel Köln“, dans le « quartier belge », un quartier très jeune et vivant de Cologne, est un théâtre indépendant. Il fut créé dans l’objectif de donner aux acteurs et actrices la possibilité de prendre position par rapport à l’évolution de la société en général et aux phénomènes de sociétés en particulier. Son but est de sensibiliser, d’irriter et de divertir le public. Le fait de présenter sur scène des histoires de grande importance qui poussent à la réflexion, peut donner beaucoup de plaisir aussi bien aux acteurs qu’aux spectateurs.

Au cours de ses 25 années d’existence, le Theater im Bauturm a subi plusieurs métamorphoses mais est toujours resté fidèle à lui-même.
Son caractère sérieux, sa constante ambition concernant aussi bien le choix des pièces que des projets ainsi que la qualité de son travail sont les signes représentatifs du théâtre.
Le théâtre ne peut et ne doit pas être soumis à des interventions de caractère esthétique homogène. Nous devons nous réserver une ouverture sur un contexte international et expérimental et couvrir un large réseau comprenant des coopérations et coproductions avec d’autres théâtres, au niveau international également.

La structure du théâtre de caractère communautaire et ouvert au niveau organisationnel et administratif ainsi que le domaine artistique composé des promoteurs, de la direction du théâtre, du groupe des régisseurs ainsi que des employés correspondent à l’idée que nous nous faisons d’un théâtre indépendant.