Theatertag:
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News
18.04.2013 - africologneFESTIVAL

Das Programm des afrikanischen Theaters 2013 ist online. // 12. - 22. Juni //

Der Kartenvorverkauf läuft!

Information
Theatertag:

am 02.06.2013 um 20:00 Uhr
Love Letters
von A. R. Gurney

[mehr Infos] - [Karten online kaufen]

Faust - Der Tragödie erster Teil
von Johann Wolfgang von Goethe

Im Moment keine Termine für Vorstellungen geplant.

Premiere: 17. September 2011
Gewinner des Kölner Theaterpreises 2011!

PREMIERE

Regie/SpielfassungJörg Fürst
Bühne Jana Denhoven
Video/Musik Valerij Lisac
Licht Andreas Kröhner
Kostüme Monika Odenthal
Maske Anke Scheiter
Dramaturgie Sarah Youssef
Produktion Garlef Keßler
Produktionsassistenz Lucas Vavilov
Videodokumentation Basa Vujin-Stein
Technische Leitung Thomas Moerl

Faust Christof Hemming
Mephisto Andreas Spaniol
Gretchen Tina Amon Amonsen
Marthe Azizé Flittner
Wagner/Valentin Maximilian Löwenstein

Eine Koproduktion von GbR "Faust" und Theater im Bauturm

„Habe nun, ach..." Das erste Wort - weil Zentrum des Stückes - ist ausgelassen: Das ICH. Maßlos. Hybrid. Egozentrisch. Ein nacktes, bloßes Ich. Zweifelnd. Verzweifelt. Faust ist an einem Endpunkt angekommen: Besitz, Religion, Wissenschaft, Genuss und Lebensfreude haben ihre Bedeutung verloren. Jeglicher Halt hat sich aufgelöst: „Es möchte kein Hund so länger leben". Doch Selbstmord ist auch nicht die Lösung. Erinnerungen an die eigene Kindheit halten ihn zurück und - oh Wunder! - der Teufel selbst bietet seine Hilfe bei der ultimativen Suche nach Glück, Sinn und Grund des Menschseins an: „Drum hab ich mich der Magie ergeben / ... / Dass ich nicht mehr mit saurem Schweiß / Zu sagen brauche, was ich nicht weiß / Dass ich erkenne, was die Welt / Im Innersten zusammenhält". Ein vermessener Parforceritt durch Höhen und Tiefen des Menschseins beginnt. Wetteinsatz - zynischer Weise - ist in dem gierigen Spiel kein geringerer als er selbst. Er sucht nach immer mehr, Kollateralschäden werden in Kauf genommen... Goethe hat mit Faust zentrale Fragen nach Glück, Sinn und Liebe tief in unser (deutsches) Bewusstsein eingraviert.