Theatertag:
Alle Karten einheitlich 9,- €
Karte(n) online über Offticket erwerben.
Mit Publikumsgespräch
Karte(n) über KölnTicket erwerben.
News
18.04.2013 - africologneFESTIVAL

Das Programm des afrikanischen Theaters 2013 ist online. // 12. - 22. Juni //

Der Kartenvorverkauf läuft!

Information
Theatertag:

am 02.06.2013 um 20:00 Uhr
Love Letters
von A. R. Gurney

[mehr Infos] - [Karten online kaufen]

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde
Ein rheinisch-bayerischer Abend mit Musik
von Karl Valentin

Termine für Vorstellungen:
[ 24.06 ] - [ 25.06 ]

Inszenierung: Klaus Prangenberg
Bühne: Bernhard Bauer
Kostüm: Stefanie Bold
Musik: Willi Ostermann
Akkordeon: Ralf Gscheidle
Regieassistentin: Luisa Bold

Mit: Bernhard Bauer, Katharina Brenner

Karl Valentin beginnt seine künstlerische Karriere zunächst als Musikclown und Solokomiker in der Tradition der Münchner Volkssänger und sieht sich zeitlebens selbst als Volkssänger. Berühmte Künstler und Kollegen wie Bert Brecht oder Kurt Tucholsky schätzten Karl Valentin schon zu seinen Lebzeiten als ganz einzigartiges Phänomen. Sein Slapstick und seine Sprache, seine verquirlte Logik garantieren auch noch heute ein Lächeln auf jedem Gesicht.

Herr Valentin, Herr Ostermann ihre Werke zum ersten mal zusammen auf einer Bühne. Was halten Sie denn davon?

V: Ja mei, da zünd’ ma den Bam einfach a, wird er schon brennen.
O: Wat hück zo Dag em Augenblick nit all passieren kann!
V: Da tu mer dann glei die Seifenblasen in die teure Limonad nei, ja und das Steckerl g’hört zum Umrühren.
O: Tra la la la la la la!

In ihren Liedern Herr Ostermann und natürlich in ihren zahlreichen Texten Herr Valentin spielt die Auseinandersetzung zwischen Frau und Mann eine große Rolle. Warum eigentlich?

O: Kölsche Mädcher könne bütze, jo das eß en wahrer Staat.
V: Ja, jeden Tag und jeden Tag muss bei uns g’stritten werd’n, anders geht net.
O: Denn die, die hätt er där gesaht und die, die säht et där!
V: Na ja, weil auf Hemd reimt sich fremd!

Mit anderen Worten, es gibt Verbindungslinien zwischen diesen beiden nördlichsten Städten Italiens. Zum Beispiel, dass der größte Teil ihres literarischen Nachlasses im Theatermuseum Köln Wahn liegt. Ihr Statement dazu, Herr Valentin?

V: Da ließ Gott seiner nicht spotten. Die gutmütige Isar schäumte gelb vor Wut, die haushohen Wellen waren mindestens ein bis zwei Meter hoch und die am Ufer stehenden Menschen flohen in die Stadt - ins Hofbräuhaus.
O: (entrüstet) Herrlicher Rhein, wo man am schönsten lebt und liebt. Ihm gilt mein Glas, gefüllt mit dem was er uns gibt.
V: Bei Gegenwind fahr ich ja leichter. Gestern in d’r Früh zu Beispiel, is a so a starker Wind ganger, da wollt ich nach München nei fahr’n, daweil bin i nach Köln nunter kommen.

Schön für uns, dass sie jetzt hier sind. Zum Schluss, kurze Frage, kurze Antwort. Glauben Sie an den Erfolg dieses Unternehmens?

V: Ja, was soll ich da jetzt sagen, des is ja saudumm!
O: Kutt erop! Kutt erop! Kutt erop!
V: Also pfiati!