Jan-Christoph Gockel

Jan-Christoph Gockel studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt am Main und Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Er ist Hausregisseur am Staatstheater Mainz und zeichnete dort neben Hauptmanns Ratten und Shakespeares Macbeth auch für die Erfolgsinszenierung Grimm. Ein deutsches Märchen verantwortlich. Weitere Inszenierungen laufen am Schauspielhaus Bochum (Die Verwandlung), am Schauspielhaus Graz (Der Auftrag / Dantons Tod) und am Theater Bonn (Herz der Finsternis). 2013 wurde er von der Zeitschrift Theater heute als Nachwuchsregisseur des Jahres nominiert. 2016 wurde er in der Kategorie "Beste Regie" für den Nestroy-Preis nominiert, seine Inszenierung von Christian Krachts Imperium (Schauspielhaus Wien) war zudem in der Auswahl für das Berliner Theatertreffen 2017. Am Theater im Bauturm war 2015 das von ihm inszenierte internationale Projekt Coltan-Fieber zu sehen, dessen Premiere 2014 auf dem Festival Récréâtales in Ouagadougou (Burkina Faso) stattfand. Mit dem Siebten Kontinent setzt er seine Auseinandersetzung mit globalen Vertriebs- und Ausbeutungsstrukturen am Bauturm fort.