Michael Lippold

Nach der Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste in Bern folgten Engagements am Theater Augsburg, am Schauspielhaus Zürich, am Münchner Volkstheater (Intendanz Christian Stückl) und am Schauspielhaus Bochum (Intendanz Elmar Goerden). Sein Regie-Debüt gab Michael Lippold 2010 mit der überregional beachteten Inszenierung von Philip Ridleys Der Disneykiller im Bochumer Rottstr 5 Theater. Es folgten Inszenierungen am Schauspielhaus Bochum beim Autorenfestival „Ohne alles“ sowie am Rottstr 5 Theater die Uraufführung des selbstverfassten Nibelungen-Dramas Ute, die Gute (Kritikerumfrage der „Welt am Sonntag NRW“: bestes zeitgenössisches Theaterstück, Einladung zum NRW Theatertreffen 2012). Im selben Jahr inszenierte er in Bochum Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Am Theater Bonn inszenierte Michael Lippold 2011 die Uraufführung Böses Mädchen von Lothar Kittstein. Es folgte die Deutschsprachige Erstaufführung von Neil LaBute Tief in einem dunklen Wald sowie zur Spielzeiteröffnung 2012/13 die Inszenierung von Ödön von Horváth Kasimir und Karoline. Im Herbst 2013 realisierte er mit Lothar Kittstein im Theater am Bauturm Zu spät! Zu spät! Zu spät! – Ein Überforderungsprojekt. Das Stück wurde für den Kölner Theaterpreis 2013 nominiert. 2014 folgten Spiel’s noch mal, Sam von Woody Allen am Theater Regensburg, Atmen von Duncan Macmillan am Prinz Regent Theater Bochum und ebenfalls in Regensburg die erfolgreiche Uraufführung von Die Vaterlosen des ungarischen Autors Csaba Miko, die zum renommierten Kortars Dramafestival in Budapest eingeladen wurde. 2015 hatte am Rheinischen Landestheater Neuss seine Inszenierung des australischen Familiendramas Das Ende des Regens Premiere. Im  Anschluss an die Premiere von Die Wunderübung am Bauturm inszeniert er Peter Pan am Konzert Theater Bern,  für das er eine eigene Fassung des berühmten Kinderbuchklassikers geschrieben hat.  

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