Eine Produktion von accomplices.theaterensemble. in Kooperation mit dem Theater im Bauturm.
Phöbe verliebt sich in
Fred, den blinden DJ, der Platten auf Tommis Geburtstag auflegt, obwohl
sie eigentlich mehr auf den Bäckersohn Tommi steht. Karl ist tot. Der
beste Freund Tommi hat ihm die Gurgel durchgesäbelt, gemeinsam erzählen
sie, wie es dazu kam. Den Klassenprimus Albert erwischt es im
Schwimmbad, als die introvertierte Natascha ihm zwei Euro leiht. Und
dann gibt es da noch Jasmin, der die magersüchtige Jule - die es nicht
erträgt, berührt zu werden - das Handy klaut, während sie gerade dem
toten Karl eine SMS ins Universum schicken will...
Anja Hillings Dramolette
AUGEN, NASE, HAUT, OHREN und ZUNGE behandeln in Nahaufnahmen die Sinne
des Menschen – sehen, riechen, fühlen, hören und schmecken - in einer
Verknüpfung von poetischen Liebesgeschichten und Beziehungen unter
extremen Bedingungen. Die junge Generation zwischen himmelhoch
jauchzend und zu Tode betrübt ist auf der Suche nach dem Sinn unserer
Sinne und Empfindungen. Im Bezug zu einer Gesellschaft, die sie
hervorgebracht hat, sind auch ihre Taten zu betrachten. Sinn
erzählt in einer ganz eigenen Sprache vom Lieben und Leiden, vom
Sinnlichen und Absurden, Traum und Alptraum, vom extremen Wollen, vom
Glück und Unglück. In den Dialogen werden Wirklichkeiten ausgelotet.
Die Jugendlichen stellen Fragen in den Raum, suchen Veränderungen und
Antworten, impulsiv, verletzt, irr. Immer geht es um Hoffnungen,
Ängste, Anerkennung und Enttäuschung, aber vor allem auch darum: Um das
Glück einen anderen Menschen zu lieben.
Thomas Ulrich und sein freies Ensemble acting accomplices zeigen die einzelnen Dialoge auch in Klassenzimmern oder Jugendzentren: Als ein Teil der Probenarbeit, als Entwicklung des Stücks, als Austausch zwischen Publikum und Schauspielern, als Anreiz für die Schüler ins Theater zu gehen.
Anja Hilling, Jahrgang 1975, ist Absolventin des Studiengangs “Szenisches Schreiben” an der Universität der Künste, Berlin. Mit ihrem ersten Stück Sterne wurde sie 2003 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen und mit dem Preis der Dresdner Bank für junge Dramatik ausgezeichnet.
Weitere Stücke wie u.a. Mein junges idiotisches Herz (Einladung zu den Mülheimer Theatertagen 2005), Monsun oder Schwarzes Tier Traurigkeit waren am Schauspiel Hannover, an den Münchner Kammerspielen, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Köln oder am Theaterhaus Jena zu sehen. Bei der Kritikerumfrage von theater heute wurde sie 2005 zur Nachwuchsautorin des Jahres gewählt. Sie erhielt Einladungen zu den Werkstatttagen am Burgtheater Wien, zu den Autorentheatertagen des Thalia Theater Hamburg und nahm am International Residency-Programm des Royal Court Theatre in London teil. Im September 2007 wurde Sinn, das Anja Hiiling für eine Koproduktion zwischen der Comédie de St. Etienne und dem Thalia Theater Hamburg schrieb, in französischer und deutscher Sprache inszeniert.
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Pressestimmen: "Der Regisseur verzichtet weitestgehend auf Bühnenbild und Requisiten; vielmehr lässt er die erzählten Erinnerungen nur mittels der Ausdruckskraft seiner Darsteller entstehnen. [...] Ein nachdenklicher, witziger und berührender Abend, wechselhaft wie die Pubertät selbst." Kölner Stadt-Anzeiger
"Die Sprache der Stücke schaut der heutigen Jugend aufs Maul. Doch zum Leben erweckt wird sie erst durch die durchweg hervorragende schauspielerische Leistung der acht jungen Akteure. Jette Funk, Christiane Isele, Steven Reinert, Sebastian Schmeck, Nele Swanton, und Stephan Weigelin sind Schüler der Kölner Arturo-Schauspielschule (Thomas Ulrich ist dort Dozent), Linda Meyer ist Arturo-Absolventin, Hendrik Vogt kommt von der Frankfurter Hochschule für Darstellende Kunst. Sie ziehen alle Register der menschlichen Gefühle und Leidenschaften, sie beherrschen die leisen Töne ebenso wie die emotionalen 'Kracher' und die Groteske, sie füllen die karg möblierte Bühne mit Lebenslust und Liebesfrust. Dem Premierenpublikum hat es gut gefallen, es geizte nicht mit Schlussapplaus. 'Lieb mich' hat sich das Theater im Bauturm als Motto über den Spielplan geschrieben, der Auftakt mit 'Sinn' macht Appetit auf mehr." Köln Nachrichten
Eine tolle Gruppe, eine tolle Aufführung!
Danke! Elisabeth am 06.09.2009
Eine tolle Gruppe, eine tolle Aufführung!
Danke! Elisabeth am 06.09.2009
Es hat mich gefesselt und verwirrt. Am Ende hat es Sinn gemacht! Echt Klasse! Michelle am 22.08.2009
Das Stück und vor allem das Ensemble
ist spitze!!!
Ihr habt es geschafft mich von der ersten
Sekunde an in euren Bann zu ziehen und
habt mich nicht mehr losgelassen!
Ich komm Gewiss noch mal wieder!
DANKE am 22.08.2009 weiterlesen