Gastspiel

Theater 1000 Hertz: Der See von Christina Vayhinger

Leider muss die Vorstellung am 18.10. ausfallen. Bereits gekaufte Karten können für den 25.10. umgebucht werden.

 

Wo das Wasser endet, endet die Erde (Usbekisches Sprichwort)

Der Aralsee – das blaue Meer, der See Oxiana des Altertums, die Oase Zentralasiens – trocknet aus. Einst so groß wie Irland, hat der See innerhalb weniger Jahrzehnte 90 Prozent seines Volumens verloren. Das daraus entstandene ökologische Desaster gilt als eine der größten von Menschen verursachten Umweltkatastrophen der Welt.
Zur Fortführung unseres umweltpolitischen Schwerpunkts, den wir in der vergangenen Spielzeit mit Jan-Christoph Gockels vieldiskutiertem Plastik-Stück Der siebte Kontinent. Reise zur größten Mülldeponie der Erde angelegt haben, haben wir nun die Produktion des Theater 1000 Hertz eingeladen, in der der See selber seine Geschichte erzählt. Über die Jahrhunderte beobachtet er, wie sich seine Umgebung verändert, der Mensch immer stärker in diese eingreift und sie letztlich zerstört. Christina Vayhingers konzentriertes Monodrama bietet die Gelegenheit zum Wiedersehen mit Sunga Weineck, der von 2006 bis 2016 in Joby Joppens Inszenierung von Ladies Night am Bauturm zu sehen war.

Text und Inszenierung Christina Vayhinger Dramaturgie Karoline Bendig Ausstattung Vanessa Laumann Licht Patric Brück Mit Sunga Weineck